Aus dem Pfarrhaus Ibach

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Gewohnheit? Nein, was BESONDERES! Der Mensch, so heisst es, ist ein «Gewohnheitstier»
Kurt Vogt,
Das meiste wiederholt sich irgendwie im Alltag und erscheint dann jedoch nicht mehr als etwas Besonderes. Weil etwas «immer» da ist, verliert es auf einmal seinen Wert und die entsprechende Wertschätzung. Wir sehen dies an unseren Hausbergen, den Mythen. Das ganze Jahr sind sie einfach da und geben dem Tal den entsprechenden Reiz. Doch die Mythen sind nicht immer die gleichen:
- manchmal erstrahlen sie hell und freudig
- manchmal lag im Winter «Puderzucker» auf ihnen
- manchmal ist jede Kante sichtbar
- manchmal muss man die Mythen erahnen, weil sie in den Wolken verschwinden.

Die Mythen zeigen ihr Dasein in verschiedenen Facetten und bereichern uns. Die Mythen sind nicht Gewohnheit, sie sind was BESONDERES! Es liegt an uns, dass wir dieses Besondere immer wieder wahrnehmen und neu entdecken.

Und was hier über die Berge gesagt ist, das gilt ganz Besonders für unsere Mitmenschen: Sie sind DA! – Und jedesmal kann ich sie anders erfahren. Mal sind sie freudig und erzählen, mal nachdenklich und still, mal fröhlich, dann traurig. Doch gerade diese Vielfalt macht den Reiz aus und sollte uns zu Dankbarkeit und Wertschätzung führen.

Sehen wir in unseren Mitmenschen das Besondere! Und lassen wir uns von Ihnen erfreuen; nicht mit dem, was wir von ihnen erwarten; sondern mit dem, was sie uns schenken wollen in diesem Augenblick.