Die Heiligen Drei Könige

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Sterndeuter aus dem Osten
Pfarramt Ibach,
In der Heiligen Schrift wird berichtet, wie die Sterndeuter aus dem Osten, durch einen Stern zu Jesus geführt wurden. Als sie das Kind und Maria, seine Mutter sahen, fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. (vgl. Mt 2)

Die Überlieferung spricht von den drei Königen Caspar, Melchior und Balthasar, die am 6. Januar, dem Hochfest «Erscheinung des Herrn», als Heilige verehrt werden. Ein Teil ihrer Reliquien befinden sich im Kölner Dom, wohin seit gut 800 Jahren zahlreiche Gläubige pilgern. Das Dreikönigswasser wird geweiht, um an die Taufe Jesu im Jordan zu erinnern und soll besonderen Schutz vor Unwettern verleihen. Das Segnen von Haus und Hof soll vor Unfällen bewahren und den bösen Feind fernhalten. Über dem Haupteingang werden dabei die Anfangsbuchstaben der drei Könige hingeschrieben, zusammen mit dem aktuellen Jahr: 20 C+M+B 20. Zudem bedeuten diese Anfangsbuchstaben auf lateinisch: «Christus segne dieses Haus».

Die Sterndeuter bringen dem Jesuskind Gold, Weihrauch und Myrrhe dar. Gemäss den Kirchenvätern weisen diese Gaben auf sein Wesen hin: Gold für den König, Weihrauch für Gott und Myrrhe für den ihn erwartenden Tod. Jesus ist der König aller Könige, weil ihm der himmlische Vater die Herrschaft über alle Geschöpfe übertragen hat. Darum dürfen wir uns freuen, einen solch grossartigen Freund zu haben, der uns hier auf Erden so nahe ist, sei es als liebliches Kind in der Krippe, sei es als liebender König in strahlendem Licht.

Vikar Peter Vonlanthen
Bereitgestellt: 20.12.2019