Kapelle St. Agatha

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Diese Kapelle ist sehr alt. Landammann Konrad ab Yberg siegelte am Margarethenabend 1363 eine Schenkungsurkunde des Bruders Ulrich Kothing, Landammann zu Schwyz, durch welche die Hofstatt Färisacher auf dem Loo, samt der Johanneskapelle und dem dabei stehenden Häuslein und Brunnen den Kilchgenossen von Schwyz vergabet wird, dass es armen Leuten als Unterkunft geliehen werden möge. — Die Kapelle von St. Johann verbrannte samt Briefen und Ablassbullen anno 1553. Der Rat von Schwyz erteilte am 2. Januar 1556 an den zum Papste abgeordneten «Pannermeister» Christoph Schorno den Auftrag, neue Bullen auszuwirken. Es wurde alsdann die Kapelle im gleichen Jahre wieder erbaut und 1566 geweiht, 1706 aber von Grund auf in Form eines Kreuzes neu errichtet. Sie wurde am 20. September 1708 vom Konstanzer Weihbischof Konrad Ferdinand, zu Ehren des heiligen Johannes Baptist und Evangelisten eingeweiht. (Der Weihbrief datiert erst vom 11. Januar 1709.) Der Hochaltar hat als Patrone diese Heiligen, sowie jene, welche bei der Grablegung Christi beiwohnten; der Seitenaltar ist der Patronin der Feuerwehr, der heiligen Agatha, geweiht. Auf der Nordseite des Schiffs befindet sich die Sakristei und über derselben in einer Art gesonderter Kapelle die lebensgrossen, gutgeschnitzten Bilder des kreuztragenden Christus samt seiner göttlichen Mutter und zweier Juden. Das Glöcklein stammt aus der im Jahre 1553 abgebrannten Kapelle.

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