Miteinander Palmen binden
Der Palmsonntag erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem. Die Menschen begrüssen und bejubeln ihn mit Zweigen in den Händen. Darüber wird in der Bibel berichtet, und diese Bibelstelle wird am Palmsonntag im Gottesdienst vorgelesen. Die Palmen werden gesegnet und in der Prozession von der Alten Kapelle zur Pfarrkirche getragen.
Pfarramt Seewen,
Was hat ein Palmsträusschen mit echten Palmen zu tun?
Unsere Palmsträusschen bestehen aus Zweigen, die bei uns wachsen. Diese werden von den Sakristanen geschnitten und vorbereitet. Zur Herstellung der Palmbäume werden Blätter der Stechpalme auf Drähte an einem Holzkreuz gesteckt und diese zu Bögen und Ringen verbunden. Für die Sträusschen werden Zweige von Buchsbaum, Thuja und Stechpalme zu einem Büscheli gebunden. Bei der Geschichte des Einzugs Jesu in Jerusalem waren es Palmen, weil diese in der Region wachsen, wo Jesus lebte. Die Namensgebung stellt die Verbindung her.
Was macht man nach dem Palmsonntag mit den Palmsträusschen?
Die gesegneten Zweige können mitgenommen werden. Zu Hause werden sie aufgestellt oder am Kreuz an der Wand befestigt, um Schutz und Segen für das Haus und seine Bewohner zu erbitten.
Palmbinden in der Pfarrei
Am Donnerstag, 26. März um 19 Uhr werden die Palmbäume gesteckt und am Samstag, 28. März um 9 Uhr die Palmsträusschen gebunden. Wir freuen uns nicht nur auf die tatkräftige Unterstützung unserer Ministrantinnen und Ministranten, sondern heissen auch andere Helferinnen und Helfer herzlich willkommen. Im Anschluss gibt es für alle ein feines Znüni.